Wildobstwiese Oberkamp

Artname: Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)

Familie: Moschuskrautgewächse

Status: heimisch nur im Süddeutschen, sonst von Kleinasien bis nach Nord-China. In Nordeuropa als Kultivar gepflanzt bzw. verwildert.

Blattform: unpaarig gefiederte Blattspreite mit 5 am Rand gesägten Fiederblättern

Blütenfarbe: grün-gelblich

Borke: jung, graubraun mit Lentizellen, später stark längsrissig

Früchte: rote Steinfrüchte (Fliederbeeren)

Wuchshöhe: bis 4 Meter

Mögliches Alter: bis 40 Jahre

Besonderheit: Die Samen des Traubenholunders sind giftig (Sambunigrin), auch nach dem Kochen. Auch sind Erzeugnisse aus dem Fruchtfleisch nicht für jeden verträglich.

Hondelage: Kommt an den Waldrändern sehr vereinzelt vor. Auch hier handelt es sich ausschließlich um verwildertes Kultivar.

Ökologie: Futterpflanze für Insekten (Blätter, Pollen, Nektar) und Vögel (Früchte im Herbst)

Verwendung: Holunderbeeren müssen vor dem Verzehr durchgereift sein und zudem gekocht und sehr wichtig, entkernt werden. Erst dann lassen sich aus dem Fruchtfleisch Säfte; Marmeladen, Gelee etc. herstellen. Erzeugnisse aus Holunderbeeren werden auch in der Heilmedizin verwendet. Über den Geschmack lässt sich streiten.